Wasserstrahlschneiden

WASSERTRAHLSCHNEIDEN - SCHNELL, PRÄZISE & KOSTENGÜNSTIG

...SELBST BEI DICKEM MATERIAL

Wasserstrahlschneiden überzeugt als moderne Schneidtechnologie im Maschinenbau, Anlagenbau und Werkzeugbau genauso wie bei der Fertigung von Einzelstücken und Serien. Auch für Handwerker wie Schreiner und sogar die Werbeindustrie ist diese Methode sehr interessant.

Wasserstrahlschneiden ist dabei in einer modernen Fertigung eine spannende Alternative zu herkömmlichen Schneid- und Bearbeitungsmethoden wie dem Lasern, Fräsen oder Erodieren. Die Schnittgeschwindigkeiten und die Schneidgenauigkeit sind hoch. Dabei gilt die Technologie auch als kompakt, sauber und leise.

Noch interessanter wird es dadurch, dass fast alle Materialien mit dem Wasserstrahl geschnitten werden können. Der Schneidprozess ermöglicht schnelle Fertigungszeiten. Das Ziel ist es immer, den schnellsten Schnitt bei einer optimalen Qualität zu erreichen. Die Genauigkeit bleibt dabei nicht auf der Strecke, vor allem bietet der Wasserstrahl im Vergleich zu anderen Schneidtechniken die größte Flexibilität

13 GUTE GRÜNDE

  • Fast alle Materialien können geschnitten werden
  • Es werden hohe Schnittgeschwindigkeiten erreicht
  • Verschiedene Schnittgüten sind möglich
  • Es werden schnelle Fertigungszeiten ermöglicht
  • Geringe Schnittfuge, dadurch eine hohe Materialauslastung
  • Die Schneidgenauigkeit ist sehr hoch (+/- 0,05 mm bis 20mm)
  • CNC-Prozesse mit 2D- und 3D-Software
  • Mehrlagiges Schneiden ist machbar
  • Es kommt zu keinen Wärmezonen oder Aufhärtungen
  • Das Materialgefüge bleibt erhalten
  • Teile verziehen sich nicht (Ausnahme: Materialeigenspannung)
  • Das Werkzeug muss nicht nachgeschärft werden
  • Es gibt keine Rauchentwicklung

So funktioniert das Wasserstrahlschneiden…

Hinter dem Geheimnis des Wasserstrahlschneidens stecken vor allem zwei Aspekte: Es wird durch die Wasserstrahlschneideanlage ein hoher Wasserdruck von rund 4.000 bar möglich, der einen feinen Wasserstrahl erzeugt. Diesem Wasserstrahl fügt man dann einen sogenannten Abrasivsand bei.

Dieser scharfkantige Granatsand steigert die Schärfe des Wassers so, dass auch harte und dicke Materialien problemlos geschnitten werden können. Gewisse Materialien lassen sich übrigens auch ohne Abrasivsand schneiden.

Daneben kommen am Schneidkopf unterschiedliche Düsen zum Einsatz. Die Wahl der Düse wird ebenso wie der Abrasivsand auf das Material und auf die gewünschte Schnittgüte ausgerichtet. So ergibt sich ein optimierter Schneideprozess, dessen Ergebnis für Begeisterung sorgt.

Das Ergebnis ist erstaunlich: Die Wasserstrahltechnik lässt dank dieser Kombination von Wasserdruck und Abrasivsand sogar gehärtete Werkzeugstähle präzise schneiden.

Oberflächengüten beim Wasserstrahlschneiden

Mit dem Wasserstrahlschneiden können verschiedene Oberflächengüten und Schnittgüten an der Schnittseite (1) und der Schleppseite (2) realisiert werden. Dabei unterscheidet man fünf verschiedene Qualitätsstufen. Die gewünschte Schnittgüte können bei DoWaCut unsere Kunden übrigens mit ihrem Auftrag vorgeben.

Wasserstrahlschneiden bei dickem Material

Das Wasserstrahlschneiden spielt die Stärken immer mehr aus, je dicker das Material ist. Besonders interessant und vorteilhaft wird es zum Beispiel bei Aluminium bei einer Dicke von acht oder mehr Millimetern.

Bei gehärtetem Stahl verhärten die Schneidkanten im Gegensatz Brenn-, Plasma- oder Laserschneiden nicht. Ein Nachbearbeiten ist (ohne Werkzeugverschleiß) also noch möglich. Auch bei anderen Materialen bieten sich verschiedene Vorzüge durch die Wasserstrahltechnik.

links: Laser; rechts: WSS